Der LMGT3-CUP ist eine Sprint-Meisterschaft mit Einzelfahrer- und Teamwertung, die alle zwei Wochen montags ausgetragen wird. Die Saison umfasst fünf bis sieben Rennen mit einer Renndistanz von jeweils 65 Minuten. Alle Rennen werden live auf Twitch von Centurio80 übertragen.

Wir befinden uns bereits in der 3. Saison des LMGT3-CUPS. Mit aktuell 43 gemeldetenen fahrern sind wir bereits gut ausgebucht. Anmeldungen auf einen Wartelisten-Platz sind noch möglich. Das heißt, wird das Grid (38/44 Startplätze) am Renntag nicht voll, könnt Ihr nachrücken. 
Bei uns sind alle fairen Fahrer herzlichst Willkommen. Wir haben richtige „Raketen“ im Grid, Feierabendfahrer aber auch Um– und Neueinsteiger.
Die Prämissen legen wir nicht auf die Pace sondern auf sicheres Fahren, Fairness, Sportsmanship und Rennetikette

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über den SRL-Discord. Dort erhaltet ihr noch mehr und insbesondere aktuelle Infos zur Liga und  die Zugangsdaten für die Registrierung auf (LMU-) Racecontrolzu den einzelnen Rennen. Auch Gaststarts sind möglich. 

Wir freuen uns auf Dich!

S A I S O N 3

01.06.2026 / RENNEN 3 FUJI
Rennbericht  von W. Schrödl

Fuji Speedring unter Wasser: Pirchheim trotzt dem Chaos beim Regen-Krimi in Japan Fuji Speedway, Oyama.
Was für ein absoluter Motorsport-Krimi beim dritten Saisonlauf im japanischen Fuji! Schon nach den freien Trainings war klar, dass den Fans ein heißer Tanz bevorstehen würde, denn das gesamte Feld lag extrem eng beieinander. Das Qualifying spiegelte diese enorme Leistungsdichte perfekt wider: Bis zu Startplatz 15 trennte die Fahrer nicht einmal eine einzige Sekunde. Am Ende behielt Michael Pirchheim die Nerven und brannte die Bestzeit in den Asphalt. Er sicherte sich die Pole-Position vor Müller und Junior. 
Schon beim Erlöschen der Startampeln explodierte die Spannung auf der gigantischen Start- und Zielgeraden. Der Start verlief wild und hektisch. Bereits in den ersten Kurven kam es im dichten Getümmel zu einer folgenschweren dichten Getümmel zu einer folgenschweren Kollision: Wernicke und Hillebrand berührten sich unglücklich, drehten sich von der Strecke nd wirbelten das Klassement im Mittelfeld ordentlich durcheinander.
An der Spitze zeigte sich Pole-Setter Michael Pirchheim unbeeindruckt vom Chaos hinter ihm. Er verteidigte die Führung resolut und diktierte
über das gesamte Rennen hinweg das Tempo. Dahinter lauerte Müller wie ein Schatten auf Platz zwei, während sich dahinter eine gigantische, kampfentschlossene Verfolgergruppe formierte, die sich rücksichtslose Windschattenduelle um den verbleibenden Podestplatz lieferte. Stoßstange an Stoßstange flogen die Piloten die lange Gerade hinunter. Auch auf den hinteren Rängen schenkten sich die Fahrer keinen Zentimeter Platz. Zur Halbzeit des Rennens wendete sich das Blatt dramatisch: Der Himmel über dem Mount Blatt dramatisch: Der Himmel über dem Mount Fuji öffnete seine Schleusen. Plötzlicher Regen verwandelte den Kurs in eine Rutschbahn und eröffnete ein hochgradig taktisches Pokerspiel um den perfekten Boxenstopp-Zeitpunkt. Wer riskierte zu viel, wer wechselte zu spät auf die Regenreifen?
Die Verfolgergruppe rund um den Kampf um Platz 3 reagierte sofort und suchte geschlossen die Boxengasse auf, als die ersten Tropfen fielen. Einige vereinzelte Fahrer setzten jedoch alles auf eine Karte und blieben trotz der feuchten Bedingungen eine Runde länger draußen – ein Spiel mit dem Feuer. Kurz darauf verwandelte sich der Schauer in heftigen Starkregen. Auf der Strecke bildeten sich tiefe Pfützen, Aquaplaning lauerte in jeder Kurve. Die Bedingungen wurden extrem schwierig, was zu einer Reihe von Drehern und Ausritten im
gesamten Feld führte. Müller nutzte die schwierigen Bedingungen Müller nutzte die schwierigen Bedingungen optimal aus, schloss die Lücke nach vorne und setzte den Führenden Pirchheim in der Schlussphase massiv unter Druck. Stoßstange an Stoßstange jagten die beiden Kontrahenten durch die Gischt. Doch am Ende zeigte Pirchheim die perfekte Defensivlinie. Müller fand keinen Weg vorbei – es reichte für ihn knapp nicht für den ganz großen Triumph. Michael Pirchheim rettete den Sieg hauchdünn über die Ziellinie, während Schuster das Podium nach einem sensationellen Rennen als Dritter komplettierte 

04.05.2026 / RENNEN 1 IMOLA
Rennbericht  von W. Schrödl

Drama, Hitze und Millimeterarbeit:
Die SRL startet in Imola in den Pre Summer Cup
Das Warten hat ein Ende!Unter der strahlenden Sonne Italiens meldete sich die SRL mit einem Paukenschlag aus der Winterpause zurück. Beim Saisonauftakt in Imola kämpften Altmeister und hungrige Newcomer nicht nur gegen die Konkurrenz, sondern auch gegen die tückischen Curbs der legendären Strecke.
Schon vor dem ersten Ampelleuchten war die Spannung greifbar. Das Fahrerfeld präsentierte sich so vielfältig wie selten zuvor: Zahlreiche namhafte Hersteller und ein beeindruckender Ansturm an Teams – von etablierten Größen bis hin zu ambitionierten Neueinsteigern – machten deutlich, dass der Pre Summer Cup in diesem Jahr heiß umkämpft sein wird.

Qualifying: Ein Wimpernschlag entscheidet
Dass das Niveau in dieser Saison extrem hoch ist, bewies bereits das Qualifying. Die Top 8 lagen innerhalb einer einzigen Sekunde – eine Leistungsdichte, die den Fahrern alles abverlangte. Am Ende war es Michael Pirchheim, der sich die Pole-Position sicherte und das Feld in die warme Frühlingssonne Italiens führte.

Startphase: Disziplin trotz Adrenalin
Als die Ampeln auf Grün sprangen, hielten die Fans den Atem an. Trotz der enormen Nervosität verlief die Startphase erstaunlich gesittet. Bis auf einen einzigen Dreher im Mittelfeld kamen alle Piloten sicher durch die erste Schikane. Doch die Ruhe war trügerisch: Im gesamten Feld entbrannten sofort packende Zweikämpfe.
Stoßstange an Stoßstange wurde um jeden Zentimeter Asphalt gefightet.

Technisches Pech und bittere Strafen
Die technisch anspruchsvolle Strecke von Imola verzieh an diesem Tag nichts. Kleine Unkonzentriertheiten führten sofort zu Zeitverlusten oder dem gefürchteten Ausritt ins Kiesbett. Besonders hart traf es den Polesetter: Michael Pirchheim musste seinen Wagen nach nur 20 Minuten aufgrund technischer Probleme vorzeitig abstellen – ein bitteres Ende für einen bis dahin perfekten Renntag.
Auch die Stewards hatten alle Hände voll zu tun. Wer die Tracklimits zu locker auslegte, wurde gnadenlos bestraft. Mehrere Durchfahrtsstrafen wirbelten das Klassement ordentlich durcheinander und kosteten manchem Favoriten wertvolle Platzierungen.

Strategie-Schlacht an der Spitze
An der Spitze kontrollierte Marcel Wernicke souverän die erste Rennhälfte. Doch mit öffnendem Boxenstopp-Fenster begann das strategische Schachspiel: Wer wagt den Undercut? Wer wartet ab?
Benno Krüger entschied sich für die Overcut-Variante und blieb eine Runde länger draußen als Wernicke. Mit freien Runden und brennenden Sektorenzeiten konnte er den Rückstand massiv verkürzen. Nach den Stopps war es ein psychologisches Duell, doch Wernicke behielt die Nerven. Er verteidigte seine Führung bis zum Zielstrich, während Puchleitner nach einer fehlerfreien Leistung das Podium als Dritter komplettierte.

Fotofinish um die Top 10Während vorne die Pokale vergeben wurden, kochte der Asphalt weiter hinten im Feld. Der Kampf um Platz 9 entwickelte sich zum Krimi des Tages. In einem rasanten Dreikampf, der die Zuschauer von den Sitzen riss, setzte sich schließlich Hedrich mit taktischer Finesse gegen Schrödl und Heiss durch und sicherte sich die wichtigen Punkte.
Ein Auftakt nach Maß, der Lust auf mehr macht. Wenn der Pre Summer Cup so weitergeht, steht uns ein heißer Rennsport-Sommer bevor!

S A I S O N 2

06.04.2026 / Rennen 7, S2, Le Mans by Wolfgang Schrödl

Mythos Le Mans: Ein Ostermontag zwischen Tränen, Regen und purem Triumph! Es war mehr als nur ein Rennen. Es war das Highlight der Saison, ein 100-minütiger Ritt auf der Rasierklinge über den geschichtsträchtigen Asphalt von Le Mans. Am Ostermontag schlug das Herz des Motorsports schneller, als Legenden geboren und Träume in Sekunden zerschlagen wurden. Der Albtraum des Champions: Schon vor dem Erlöschen der Ampeln das erste Drama: Benno Krüger, der Mann mit 289 Punkten auf dem Konto und dem Titel vor Augen, musste das Unmögliche wagen. Er startete aus der Boxengasse. Ein einsamer Porsche am Ende der Schlange, die Ungewissheit im Cockpit – der sicher geglaubte Titel schien in weite Ferne zu rücken. Zerplatzte Träume in Runde Eins: Während im Qualifying die Schnellsten noch um Zentimeter kämpften, schlug die Realität in den ersten Kurven grausam zu. Für Rainer Zöchling endete die Jagd nach dem begehrten Gold, bevor sie richtig begonnen hatte. Ein Totalschaden in der 1. Runde – das bittere Aus, das fassungslose Gesichter in der Box hinterließ. Der Traum vom Titel? In Trümmern. Wenn der Himmel weint: Nick Schick, der Jäger mit nur 16 Punkten Rückstand, peitschte seinen Wagen über den Kurs, die Pace am Limit. Doch Le Mans hat seine eigenen Gesetze. Mitten im Rennen öffnete der Himmel seine Schleusen. Der Regen verwandelte die Highspeed-Strecke in eine Rutschbahn, forderte seine Opfer und mischte das Schicksal der Fahrer neu.

Die Auferstehung im Regen: Doch in der Dunkelheit und dem Sprühnebel geschah das Unglaubliche. Benno Krüger kämpfte nicht nur gegen die Uhr, er kämpfte gegen das gesamte Feld. Mit der Wut des Champions im Bauch pflügte er durch das Klassement. Sein Porsche fraß sich regelrecht durch den Regen, als gäbe es keine physikalischen Grenzen. Die Belohnung: Die schnellste Rennrunde und eine Aufholjagd, die man noch in Jahren besingen wird. Ein Held der ersten Stunde kehrt zurück: An der Spitze jedoch thronte ein alter Bekannter: Michael Pirchheim. Wie ein Geist aus Season 1 beherrschte er die Fluten und sicherte sich in beeindruckender Manier den Tagessieg. Ein Comeback nach Maß! Direkt hinter ihm raste Krüger über die Linie – erschöpft, aber im Mittelpunkt eines Sturms der Begeisterung. Er hatte das Unmögliche wahr gemacht, Meister der Simracing Liga. Währenddessen feierten die Slip Angle Surfer ihren verdienten Triumph in der Teamwertung. Ein Tag für die Geschichtsbücher. Ein Tag, der bewies: In Le Mans ist man erst besiegt, wenn die schwarz-weiß-karierte Flagge fällt!

09.03.2026 / Rennen 5 S2, Portimao by Wolfgang Schrödl

Spektakel auf der „Achterbahn“:
Benno Krüger triumphiert in Portimão. Die SRL gastierte diese Woche auf dem anspruchsvollen Autódromo Internacional do Algarve. Der Kurs in Portimão, der aufgrund seines extremen Layouts mit bis zu 12 % Gefälle auch als „Achterbahn“ bekannt ist, wurde seinem Ruf mehr als gerecht und verlangte den Piloten alles ab. Schon im Qualifying deutete sich ein echter Krimi an: Die Leistungsdichte war atemberaubend, als die ersten zehn Fahrer innerhalb von nur einer Sekunde lagen. Inmitten dieser Millimeterarbeit behielt Zöchling die Nerven und sicherte sich die Pole-Position. Doch die „Achterbahn“ zeigte im Rennen ihre Zähne. Selbst der Polesetter Zöchling hatte massiv mit den tückischen Passagen der Strecke zu kämpfen. Während der Start zwar noch gesittet und sauber verlief, konnte Zöchling seine Spitzenposition nicht halten und wurde bis auf Platz 11 durchgereicht – ein bitteres Ergebnis nach der starken Qualifikation. Benno Krüger nutzte die Gunst der Stunde, übernahm die Spitze und verteidigte seine Führung souverän. Dahinter entbrannte jedoch ein fahrerisches Feuerwerk: Überall im Feld kam es zu spannenden Zweikämpfen; egal wohin man schaute, sah man intensive Rad an Rad-Duelle. In einem Rennen, in dem Konstanz, Konzentration und Taktik entscheidend waren, wurden die steilen Bergauf- und Bergab-Passagen so manchem Fahrer zum Verhängnis. Auch in der Gesamtwertung kam es zu einer Wachablösung: Nick Schick profitierte vom Pech des von einem Ausfall geplagten Richard Junior und schob sich auf Platz 2 der Meisterschaftstabelle vor. Portimão hat einmal mehr bewiesen, dass es keine Fehler verzeiht.

23.02.2026 / Rennen 4 S2, Spa Francorchamps by Wolfgang Schrödl

Chaos in den Ardennen. Nick Schick triumphiert beim Simracing-Spektakel in Spa. Das gestrige Rennen der Simracingliga auf dem legendären Circuit de Spa-Francorchamps wird den Fans und Fahrern noch lange in Erinnerung bleiben. Bei milden Außentemperaturen lieferte die Strecke zwar optimalen Grip, doch die berüchtigte Eau Rouge erwies sich einmal mehr als gnadenloser Scharfrichter.
 
Dominanz pur!
 Nick Schick lässt die Konkurrenz stehen. Bereits im Qualifying setzte Nick Schick (Slip Angle Surfer) ein deutliches Ausrufezeichen. Mit einer Fabelzeit von 2:18.242 sicherte er sich die Pole-Position und ließ im Rennen nichts mehr anbrennen. Vom Start weg kontrollierte er das Feld und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Seine fahrerische Klasse an diesem Tag war unantastbar – ein wahrer Dominator in den Ardennen.
 
Massencrash in Runde 1. Das Aus für Rainer Zöchling.
Hinter dem Führenden spielten sich jedoch dramatische Szenen ab. Bereits in der ersten Runde kam es in der Kurvenkombination Eau Rouge/Raidillon zu einem folgenschweren Zwischenfall. Inmitten des dichten Feldes verloren mehrere Piloten die Kontrolle, was eine Kettenreaktion auslöste. Zu den prominentesten Opfern gehörte Rainer Zöchling (Falcon Sim Racing), für den das Rennen nach einem heftigen Einschlag in Les Combes vorzeitig beendet war. Insgesamt verzeichnete das Rennen eine erschreckend hohe Ausfallquote von 11 DNFs.
 
Pech für den Tabellenführer und ein Comeback
Auch für den Meisterschaftsfavoriten Benno Krüger (Hydra Racing Team) lief der Abend alles andere als nach Plan. Er fand sich diesmal untypischerweise nur im Mittelfeld wieder – ein herber Rückschlag im Kampf um den Titel. Ein positives Highlight setzte hingegen Michel Neumann (Falcon Sim Racing). Nach einer längeren Rennpause feierte er sein Comeback und bewies mit einer soliden Leistung, dass er während seiner Abwesenheit nichts von seinem Speed eingebüßt hat und vervollständigt so hinter Richard Junior (Purple Madness) das Podium.

S A I S O N 1